ÜBER MICH
Wildlife-Fotografie bedeutet für mich weit mehr als das reine Festhalten eines Motivs. Es geht um Geduld, Respekt und die Suche nach diesem einen besonderen Augenblick.
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100 % NATURFOTOGRAFIE. 100 % LEIDENSCHAFT.
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Willkommen in meiner Welt der Wildlife-Fotografie. Hier teile ich besondere Begegnungen mit wilden Tieren – stille Augenblicke, kraftvolle Szenen und Geschichten, die oft nur für wenige Sekunden sichtbar werden.
Meine Bilder entstehen mit viel Geduld, Respekt vor der Natur und der Leidenschaft, den unverfälschten Charakter jedes Tieres festzuhalten. Ich lade dich ein, meine Galerie zu entdecken und die Faszination der Tierwelt mit meinen Augen zu erleben.
Jede Aufnahme erzählt von einer Begegnung, die sich nicht planen oder wiederholen lässt. Manchmal bedeutet das stundenlanges Warten in völliger Stille, manchmal entsteht der besondere Moment ganz unerwartet. Entscheidend ist für mich, den Tieren mit Abstand und Achtsamkeit zu begegnen und ihr natürliches Verhalten nicht zu beeinflussen.
Auf dieser Seite findest du eine Auswahl meiner schönsten Wildlife-Aufnahmen, Geschichten hinter einzelnen Bildern und hochwertige Fotoprodukte für dein Zuhause. Nimm dir gerne Zeit, durch die unterschiedlichen Lebensräume und Tierwelten zu reisen – von den Vögeln Norddeutschlands bis zu den großen Wildtieren Afrikas.
Wenn dir meine Aufnahmen gefallen, freue ich mich, wenn du mich auch auf Instagram begleitest: @boris_nordmann
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Wildlife-Fotografie bedeutet für mich weit mehr als das reine Festhalten eines Motivs. Es geht um Geduld, Respekt und die Suche nach diesem einen besonderen Augenblick.
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Von fast 50 Grad im Sommer 2024 bis zur erfolgreichen Rückkehr im kalten spanischen Winter 2025.
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DER FOTOGRAF
Mein Name ist Boris Holzknecht, ich bin 44 Jahre alt und lebe in Schönkirchen bei Kiel. Die Nähe zur Ostsee, die Weite Norddeutschlands und das besondere Licht des Nordens prägen meinen Blick auf die Natur.
Wildlife-Fotografie ist für mich Geduld, Aufmerksamkeit und Respekt. Oft sind es nur wenige Sekunden, in denen Licht, Verhalten und Komposition zu einem Bild zusammenfinden. Genau diese unwiederholbaren Augenblicke suche ich.
Meine Motive reichen von heimischen Vögeln bis zu Raubkatzen und Wildtieren auf Reisen. Dabei möchte ich Tiere nicht nur dokumentieren, sondern ihre Persönlichkeit, Kraft und Verletzlichkeit sichtbar machen.
Ohne Inszenierung. Ohne Ablenkung. Nur Natur – und der eine Moment, der bleibt.
MEINE AUSRÜSTUNG
Für meine Wildlife-Fotografie arbeite ich mit der Nikon Z9 und der Nikon Z8. Beide Kameras geben mir die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Bildqualität, die ich für flüchtige Bewegungen, schwieriges Licht und lange Einsätze in der Natur benötige.
Von lichtstarken Teleobjektiven für scheue Tiere bis zu flexiblen Zoom- und Weitwinkelobjektiven für Landschaft und Lebensraum: Je nach Motiv wähle ich die Ausrüstung, die mir Nähe ermöglicht, ohne die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten zu stören.
GESCHICHTEN HINTER DEN BILDERN
Zweimal reiste ich eigens nach Spanien, um den seltenen Iberischen Luchs zu finden. Die erste Reise wurde zu einer Prüfung in extremer Hitze. Die zweite führte mich im kalten Winter zurück – und belohnte die Geduld mit Begegnungen, die ich nie vergessen werde.
Im Sommer 2024 machte ich mich zum ersten Mal auf den Weg nach Spanien. Mein Ziel war klar: Ich wollte den Iberischen Luchs in seinem natürlichen Lebensraum erleben und fotografieren. Doch die Bedingungen waren erbarmungslos. Die Temperaturen stiegen auf bis zu 50 Grad, die Luft flimmerte über dem trockenen Boden und jede Stunde des Wartens wurde zu einer körperlichen Herausforderung.
Eine ganze Woche lang suchte und wartete ich. Tag für Tag blieb die Landschaft still. Dann, in einem einzigen kurzen Moment, zeigte sich tatsächlich ein Luchs. Nur für wenige Sekunden hatte ich die Möglichkeit zu fotografieren, bevor er wieder in der Deckung verschwand. Die Begegnung war viel zu kurz – und gleichzeitig stark genug, um den Wunsch nach einer Rückkehr noch größer werden zu lassen.
Manchmal reichen wenige Sekunden, um zu wissen, dass eine Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist.






Im Winter 2025 reiste ich ein zweites Mal nach Spanien. Diesmal empfing mich keine glühende Hitze, sondern kalte Luft und eine vollkommen andere Landschaft. Wieder begann das geduldige Suchen – doch diesmal fügte sich alles zusammen. Die Luchse zeigten sich länger, näher und in ganz unterschiedlichen Situationen.
Ich konnte ihre kraftvollen Bewegungen, die markanten Pinselohren und ihren konzentrierten Blick beobachten. Nach der Enttäuschung und Anstrengung des ersten Sommers fühlte sich jede Begegnung wie ein Geschenk an. Die letzten sechs Bilder dieser Geschichte entstanden auf dieser Winterreise.
Beide Reisen gehören für mich untrennbar zusammen. Der heiße Sommer 2024 lehrte mich, wie wenig sich in der Wildlife-Fotografie erzwingen lässt. Der Winter 2025 zeigte mir, warum es sich lohnt zurückzukehren. Aus wenigen Sekunden wurde schließlich eine ganze Serie – und aus einer offenen Geschichte eine Erinnerung, die bleiben wird.






GESCHICHTEN HINTER DEN BILDERN
Ein friedlicher Frühlingsmorgen in Serbien verwandelte sich innerhalb weniger Sekunden in eine dramatische Begegnung. Eine Blauracke und ein Steinkauz trafen in der Luft aufeinander – zwei völlig unterschiedliche Vögel, vereint in einem kurzen, kraftvollen Kampf.
Im Frühjahr 2026 war ich in Serbien unterwegs, um die besondere Vogelwelt dieser offenen Landschaft zu fotografieren. Das Licht war weich, die Umgebung ruhig, und zunächst deutete nichts darauf hin, dass sich gleich eine außergewöhnliche Szene abspielen würde.
Eine Blauracke zog mit ihren leuchtend blauen Flügeln durch die Luft. Schon ihr Flug war ein beeindruckendes Motiv: kraftvoll, farbenprächtig und vor dem warmen Hintergrund deutlich zu erkennen. Dann änderte sich die Situation schlagartig. Ein Steinkauz tauchte auf und stellte sich der Blauracke entgegen.
In der Wildlife-Fotografie entscheidet manchmal ein einziger Augenblick darüber, ob eine Geschichte sichtbar wird.
Beide Vögel spreizten ihre Flügel, wechselten abrupt die Richtung und begegneten sich in der Luft. Die Blauracke wirkte mit ihren kräftigen Farben beinahe wie ein Lichtblitz, während der kleinere Steinkauz mit erstaunlicher Entschlossenheit reagierte. Krallen wurden ausgestreckt, Flügel schlugen gegeneinander – dann löste sich die Begegnung ebenso plötzlich wieder auf, wie sie begonnen hatte.
Für mich lag die besondere Wirkung dieses Moments in den Gegensätzen: die leuchtende Eleganz der Blauracke gegen die kompakte Kraft des Steinkauzes, Schönheit gegen Entschlossenheit, völlige Ruhe gegen explosive Bewegung. Es blieb kaum Zeit zum Nachdenken. Ich musste der Szene folgen und im richtigen Augenblick auslösen.
Zurück blieb eine Aufnahme, die mehr zeigt als einen Kampf. Sie erzählt von Mut, Instinkt und davon, wie entschieden Tiere ihren Raum behaupten. Solche Sekunden lassen sich nicht planen oder wiederholen – und genau deshalb bleiben sie unvergesslich.
GESCHICHTEN HINTER DEN BILDERN
Jahrelang hatte ich nach dem Schwarzstorch gesucht. Immer wieder hoffte ich auf eine Begegnung mit diesem scheuen, wunderschönen Vogel – doch nie ergab sich die Gelegenheit, ihn so zu erleben und zu fotografieren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Im Frühjahr 2026 flog ich deshalb eigens nach Ungarn.
Diese Reise hatte ein klares Ziel: Endlich wollte ich den Schwarzstorch finden und fotografieren. Tief im ungarischen Hinterland begann das Warten noch vor Sonnenaufgang. Kühle Feuchtigkeit lag über dem Wasser, und alles wirkte gedämpft – die Farben, die Geräusche und selbst die Bewegungen der Tiere. In solchen Momenten heißt Fotografieren vor allem beobachten, geduldig bleiben und Teil der Ruhe werden.
Dann trat er tatsächlich aus dem dunklen Hintergrund. Nach all den Jahren der Suche stand der Schwarzstorch plötzlich vor mir. Langsam und konzentriert tastete er das flache Wasser mit seinem leuchtend roten Schnabel ab. Er zog den Schnabel durch die Oberfläche, Wassertropfen flogen durch die Luft, und jeder seiner Schritte zeichnete neue Kreise ins Wasser. Aus einer lange gehegten Hoffnung wurde in diesem Moment Wirklichkeit.
Die eindrucksvollsten Begegnungen kündigen sich nicht an. Sie entstehen, wenn die Natur ihren eigenen Rhythmus vorgibt.
Mit dem steigenden Licht veränderte sich die Stimmung. Ein Silberreiher stand im warmen Frühlingslicht zwischen den Gräsern. Plötzlich schnellte sein langer Hals nach vorn – und im nächsten Moment hielt er einen Fisch im Schnabel. Aus völliger Ruhe war in einem Wimpernschlag eine erfolgreiche Jagd geworden.
Ein weiterer Silberreiher durchquerte wenig später das seichte Wasser. Sein weißes Gefieder hob sich fast schwebend vom dunklen Wald ab, während seine Spiegelung unter ihm in der Tiefe verschwand. Zum Abschluss begegnete mir der Schwarzstorch noch einmal frontal: ruhig, aufmerksam und mit einem einzelnen Wassertropfen an der Schnabelspitze.
Diese Bilder erzählen für mich von den Gegensätzen dieses Morgens – von Dunkelheit und goldenem Licht, von vollkommener Stille und blitzschneller Bewegung. Vor allem erinnern sie mich daran, wie wertvoll die ungestörten Lebensräume sind, in denen solche Augenblicke noch möglich werden.




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